Bei der Abstimmung am 29. November geht es um die Zukunft der AHV. Wird die Finanzierung der 13. AHV-Rente abgelehnt, rutscht unser wichtigstes Sozialwerk bereits nächstes Jahr in die roten Zahlen. Was dann droht, zeigt ein schockierender Entscheid der ständerätlichen Sozialkommission: Sie will 17’000 laufende AHV-Renten ersatzlos streichen. Betroffen sind ausgerechnet Verwitwete – mehrheitlich Frauen, die ihre Ehemänner viel zu früh verloren haben. 660 Millionen Franken will sie so sparen – auf dem Buckel von Frauen, die schon einen schweren Schicksalsschlag verkraften müssen.
Das ist ein Angriff auf die soziale Sicherheit von Frauen. Und eine Warnung an uns alle: Wenn es um die AHV geht, kennen die Bürgerlichen nur eine Richtung – nach unten. Scheitert die AHV-Finanzierung am 29. November, werden weitere Angriffe auf unsere Renten folgen: Dann werden die Bürgerlichen die AHV-Krise nutzen, um weitere Rentenkürzungen durchzudrücken. Wir dürfen nicht zulassen, dass einmal mehr wir Frauen die Rechnung bezahlen.
Deshalb rufen wir dazu auf, am 29. November klar JA zu stimmen!















Darum geht es:
Heute erhalten Verwitwete nach dem Tod ihres Ehepartners eine bescheidene Hinterlassenenrente. Sie fängt einen Teil des wegfallenden Einkommens auf. Künftig sollen nur noch Personen Anspruch darauf haben, deren Kinder unter 25 Jahre alt sind. Besonders schockierend: Die Änderung betrifft nicht nur zukünftige Witwen. Auch tausende Menschen, die heute bereits eine Rente beziehen, sollen diese verlieren.